Inseln Vulcano

VULCANO (Oberfläche 21 km²)

Vulcano, das alte Hierha  (heilige Stadt) oder Thermessa oder auch Terasia genannt: Ist eine infolge ihrer vulkanischen und nachvulkanischen Erscheinungen sehr interessante Insel. Die besondere Eigenschaft ist eine Hochebene, die ausgedehnteste der Äolischen Inseln, die aus Lava und Tuffsteinbänken besteht sowie aus Quartärablagerungen, das ganze von tiefen Gräbern durchzogen. Rundherum sind gewellte, kahle Hügel, die nach dem Meer abfallen. Auf den hohen Abhängen der Insel ist das Panorama sehr malerisch und wild: Lavafelsen wechseln mit Ebenen aus Tuff und Sand ab.
Die Rundfahrt um Vulcano ist ein sich Abwechseln von phantastischen Ausblicken, berühmt wegen der Verschiedenheit und der Schönheit.
Vulcano besitzt eine Fläche von 21 Km² auf der ca. 470 Einwohner leben. Vulcano ist wie der Name es bereits andeutet ein noch aktiver Vulkan, der 1888 seinen letzten großen Ausbruch hatte. Heute dient der Vulkanismus eher den Touristen die in den Vulkanquellen und Schlammbädern Heilung sowie Linderung verschiedener Schmerzen suchen. Der höchste Punkt auf dieser Mittelmeerinsel ist der Monte Aria mit seinen 500 Metern und der Monte Saraceno mit 481 Metern über dem Meeresspiegel. Der Hafen Porto Levante befindet sich zwischen der Halbinsel Vulcanello und Vulcano, dieser wird von diversen Fähren aus Milazzo, Regio Calabria, Messina, Capo d'Orlando und Neapel angesteuert.

 

Für viele gilt Vulcano als die attraktivste der Liparischen Inseln: Nicht so weit weg vom Festland wie Stromboli und doch mit einem immer hin noch rauchenden Krater. Ihr Name ist gleichzeitig ihr Abbild: Sie besteht aus Lava und Fumarolen, aus schwefelgelbem Gestein und schwarzen Stränden. Den Namen Vulcano hat die Insel vom römischen Feuergott Vulcanus. Und der Vulkan ist immer noch aktiv - wenn auch nicht mit spektakulären Auskrochen wie Stromboli oder Ätna. Vulcano "dampft" vor sich hin, aus unzähligen Löchern in der Erde (genannt Fumarolen) steigt Rauch - Schwefeldampf. Und da Schwefel einen ganz besonderen Geruch hat, stinkt die ganze Insel nach faulen Eiern.  Nach Ansicht der Wissenschaftler und Vulkanologen gehört Vulcano zu den gefährlicheren Vulkanen. Eines Tages kann er wieder ausbrechen, allerdings rechnet man mit einer gewissen "Vorwarnzeit", so dass die festgelegten Evakuierungemaίnahmen noch rechtzeitig durchgeführt werden könnte.

Museo di Lipari

 

Vulcanello : diese Halbinsel  stieg erst so um 200 v. Chr. aus dem Meer. Auch hier sind drei nicht mehr aktive Vulkane.
Diese  Halbinsel ist erst knapp 2000 Jahre alt. Drei damals aktive Vulkane lieίen sie aus dem Meer aufsteigen. Kleine Wanderung (45 min) auf Vulcanella zum Tal der der Monster. Die bizarren Lavagebilde wirken wie Dinosaurier. Kurzer Abstecher zum Kraterrand des Vulcanello. (Geht man durch den Schwarzen Strand Spiagge Nere).

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Auskuente und Reservierungen

Geologische Geschichte von Vulcano

Die Insel Vulcano kann in drei morphologische Gebiete unterteilt werden: die erste, südliche Zone besteht aus zahlreichen vulkanischen Schichten - Monte Aria (500 m), Monte Saraceno (481 m) und Monte Luccia (188 m) - und aus einer groáen Senke in Form eines Hufeisens, welche nord-westlich von Vulcanoliano (330 m) abkantet; die zweite Zone, im Zentrum, besteht aus der Caldera von Vulcano, deren mittleres Gebiet den Krater von Vulcano Fossa bildet. Dieser ist stark von Erosionsschluchten durchfurcht und besteht aus zwei Kratern, der Fossa l und, 400 m süd-westlich vom ersten, dem heutige Krater Fossa II; dieser hat einen Durchmesser von ca. 500 m und ist 200 m tief. Dieser Krater ist die Quelle der geschichtlich bekannten Eruptionen, die hauptsächlich aus explosiven Tätigkeiten und zahlreichen Lavaströmen bestehen, von denen einer, der berühmte Obsidianstrom von Pietre Cotte, sich auf der nord-westlichen Flanke in der Nähe der beiden Adventivkratern von Forgia Vecchia, dem unteren und dem oberen, erstreckt. Die dritte Einheit besteht aus Vulcanello (123 m), dessen drei Krater sich in Richtung Nordosten-Südwesten aufreihen. Dieser kleine Apparat hat zahlreiche Lavaströme hervorgebracht, welche die Plattform von Vulcanello und Punto di Roveto bilden. Vulcanello ist durch eine schmale Landzunge mit Vulcano verbunden, die nur 1 m über dem Meeresspiegel liegt und bei besonders strengem Wetter von der See überspült wird. Die Hauptapparate von Vulcano (Monte Saraceno, Fossa, Forgia Vecchia, Faraglione und Vulcanello) liegen auf einer Verwerfung in der Reihe in Richtung Nord-Süden.

Spiagge BiancheSpiagge BiancheSpiagge BiancheSpiagge Bianche

Es befinden sich drei Vulkane auf der Insel. Einer ist schon seit der Prähistorie erloschen, während Vulcanello (123m) seit 183 v Chr. ruht und der Gran Crater im Moment nur noch mit Fumarolen aktiv ist. Bei ihm wird jedoch ein Ausbruch spekuliert.
Vulcano, Ziel aller Rheuma-, Herz-, Nieren-...kranken, aber auch von Kraterkletterern und Geologen. Versehen mit allerlei heilbringenden Quellen, natürlichen Schlammbädern, ein wenig mondän (im Sommer), aber doch mit vielen ruhigen Stellen. Das Meer ringsherum und eine Hochebene im Inselinneren macht Vulcano vielfältig.

Porto di Levante heisst der Hauptort der Insel, Anlegestelle für Dampfer und Aliscafi. Ein relativ kleiner, zur Saison aber oft überfüllter Hafenort, ohne viel Infrastruktur. Porto di Levante präsentiert sich dem Ankommenden, je nach Saison zwischen verschlafen und überlastet. Da die Insel Sizilien am nächsten gelegen ist, könnte man einen regen Pendelverkehr nach Milazzo erwarten, dies stimmt nur bedingt. Obwohl der Hafen Vulcanos zum grössten der Liparischen Inseln ausgebaut wurde, ist nach wie vor Lipari Hauptanlegeort. Auch die touristische Versorgung ist ausserhalb der Saison sehr eingeschränkt, im Winter, zwischen November und April ist zum Beispiel fast nur die Pension Agostino geöffnet. Von Porto di Levante aus führt die einzige richtige Strasse der Insel ca. 8km quer durchs Landesinnere, über ein ausgedehntes Hochplateau bis zum Monte Aria im Süden.

Spiagge BiancheSpiagge BiancheSpiagge BiancheSpiagge Bianche

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Heißes Natur Die Warmen Quellen Und Aque Calde (Schlammbad)
Nach dem anstrengenden Kraterspaziergang kann man seine müden Glieder im heissen Schwefelschlamm baden. Aber Vorsicht, der bestialisch stinkende Schlamm dringt tief in die Haut ein, und der intensive Geruch verfolgt einem dann mindestens eine Woche lang .

In der Nδhe von einem wunderschönen Sandstrand gibt es eine Schlammkuhle. Viele nehmen hier ein Bad, denn dem Schwefelschlamm wird heilende Wirkung nachgesagt. Ein witziger Anblick, wie die Menschen in dem Loch hocken, als graue Gestalten aufstehen und zum reinigenden Meer stapfen. Die Haut riecht noch tagelang nach Schwefel.... 

Auf der flachen Landzunge zwischen den beiden Inselteilen befindet sich auf der rechten Seite, an der östlichen Bucht der Landzunge, die Zona delle Acque Calde, wo unterirdische Thermalquellen das Meerwasser zum Teil bis auf 100°C erhitzen. Am Strand strömen aus massenhaft vorhandenen Minikratern Gase aus. Der Dampf aus den sogenannten Fumarolen lässt das Wasser regelrecht zum kochen bringen. Das Wasser bringt hier zwar keine Erfrischung, macht aber sehr viel Spass.
Wenige Meter landeinwärts befindet sich eine weitere Attraktion: Pozza dei Fanghi. Eine seichte Lagune mit warmem, milchig trübem Schwefelwasser. Manche Badegäste cremen sich mit dem feinen Schlamm der Lagune ein und hüpfen ins ebenfalls warme Meer. Das Wasser der Lagune und die Dämpfe der Grotten sollen besonders bei Hautleiden und schlecht heilenden Wunden hilfreich sein. Besonders zu beachten ist, dass hier der Sand und der Meeresboden sehr heiss sein können, Badeschuhe sind empfehlenswert. 

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Danach in den natürlichen Wirlpool im Meer. Aus dem Meeresboden steigen kochendheisse Dampfblasen auf und massieren den geschundenen Rücken. Eine Kur von der Krankenkasse kann nicht besser wirken.

Das Schlammbaden auf Vulcano sind sehr berühmt und Heutzutage  kommen viele Touristen die nicht nur Heilung und Erholung suchen sondern auch viele Frauen die sich den Schlamm auf die Haut auftragen um diese geschmeidiger zu machen.

Porto di Ponente Sabbie Nere


 

 

 

 

Feiner schwarzer Lavasand in der Bucht Porto Ponente –Spiaggia Sabbie Nere von (beim Hotel Conti Liegestuhlvermietung) lädt zum baden ein, wunderschönes Blick von 4 Inseln.



 

 

 

 

Wandern auf Vulcano

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AUSFLÜEGE

Wanderung auf den Gran Cratere
Beginnend am Hafen führt der knapp einstündige Weg über spärlich bewachsene Aschehänge zum Kraterrand. Ein Rundweg auf dem Kraterrand (höchster Punkt 391 m) liefert grandiose Ausblicke zum 200 m tieferliegenden Kratergrund, auf Vulcanela, Lipari, Panarea und Stromboli. Man kann schnell durch die heissen Schwefelwolken hindurchgehen, sollte jedoch nichts von den ätzenden Dämpfen einatmen.

Wanderung auf den Gran Cratere

Hauptattraktion eines jeden Vulocanobesuchs ist natürlich das Erklettern des fast vierhundert Meter hohen Gran Cratere. Wer nicht wirklich gut bei Fuss ist, sollte das Unternehmen lieber lassen. Der Aufstieg ist nicht einfach, doch bei weitem nicht so anspruchsvoll wie die Strombolibesteigung.
Der reguläre Weg führt zunächst zwischen Farnen hindurch. Erst nach etwa einem Drittel der Strecke wendet sich der Weg wirklich hinüber zum Vulaknhang, und von da an beginnt dann der eigentliche Aufstieg. Wer den Aufstieg gemütlich angeht, braucht dafür etwa eine Stunde. Aber wer einmal oben ist, will sicher auch den Krater umrunden, dazu benötigt man nochmals ca. 20 Minuten. Am schönsten ist die Besteigung in der Dämmerung, so dass man den Sonnenuntergang durch die Schwefeldämpfe hindurch geniessen kann. Das Farbenspiel auf dem gelben Gestein ist einfach herrlich.

Auskuente und Reservierungen

Tips

Die Schwefeldämpfe sind - bei zu langem Einatmen - gefährlich. Vor allem Astmatiker sollten nicht in die Nähe der Dämpfe gehen. Um sich vor den Dämpfen zu schützen, können Sie ein im Wasser getränktes Stofftuch (z.B. T-Shirt) vor Mund und Nase halten. Das Wasser vermag den Schwefel einigermassen zu binden. Sie können auch in Wasser getränkte Staubmasken verwenden

Spiagge BiancheSpiagge BiancheSpiagge BiancheSpiagge Bianche

Wanderung auf der Halbinsel Vulcanello

Hier handelt es sich um einen leichteren Spaziergang, als beim vorangehenden. Der ist Berg nur 123m hoch, der Weg ist fast eben und zieht sich auch nicht am nackten Fels, sondern zum grössten Teil unter Büschen, also im Schatten hin. Vom Isthmus (der Verbindung zwischen Vulcano und Vulcanello) aus, braucht man ca. 40 Minuten, bis man am Krater steht. Wer nach dem Kraterbesuch noch Lust hat, die Exkursion etwas auszudehnen, kann nun in den Osten des Vulcanellos wandern und dort die "Valle dei mostri" besuchen, das Tal der Ungeheuer. Beeindruckend sind hier die vom Wind und Regen ausgewaschenen Lavaformierungen zwischen dem feinen, schwarzen Sand.

hotel conjtiHotel Conti Vulcano***
Via Porto Ponente - 98050 Vulcano - Lipari
Tel: +39 090 9852014 Fax: 0909852064

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E-mail: info@contivulcano.it

logo2Pizzeria  Slow Food Music & Lounge Bar 
da Conti Vulcano "A Zammara"
Black Sand Beach
Vulcano - Porto Ponente - 98050

 Tel: +39 090 9852014
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